29.12.2018 13:16

Wenn das keine Schweizer Uhrenfirma macht, muss es halt eine deutsche machen...

 

Für die Thomas Sabo Ice Tigers gab es in den ersten zwei Spielen zwar zwei Niederlagen. Doch Thomas Sabo, der starke Mann hinter dem Klub, der heute gegen Metallurg Magnitogorsk um einen Platz in den Halbfinals kämpft, schwärmt trotzdem von diesen Tagen in Davos.

Herr Sabo, Sie sind seit 2009 Hauptsponsor und Namensgeber der Ice Tigers. Wie kam es dazu?

Der Verein steckte damals in einer Krise und stand vor der Pleite. Wir haben uns entschlossen, da mitzuhelfen – und dann ging die Geschichte weiter.

Nürnberg steht auch für Fussball. War das nie ein Thema?

Doch, wir haben auch den Fussballklub unterstützt, konzentrieren uns jetzt aber nur noch auf Eishockey.

Was macht für Sie denn Eishockey aus?

Die ganze Faszination dieses Sports, die Schnelligkeit, die Härte, die Spannung bis zur letzten Sekunde. Manchmal zählt ja ein Vorsprung von drei Toren gar nichts.

Sie sind mit Ihrem Unternehmen in der Beauty-, Schmuck- und Uhrenbranche tätig. Wieso engagieren Sie sich gerade im Eishockey?

Wir haben ja auch eine Männerlinie, die wir da einsetzen. Warum also nicht Eishockey? Zudem darf man nicht unterschätzen, dass viele Damen beim Eishockey sind – und die sind meistens hübscher als beim Fussball, zumindest hier in Davos, wie ich gesehen habe.

Sie sind auch Official Timekeeper und zeichnen jeweils den Spieler mit der meisten Eiszeit aus. Ist dies auch eine Chance, um in der Schweiz noch präsenter zu sein?

Das war eine wirklich gute Gelegenheit in der Kooperation mit dem Spengler Cup. Wenn das keine Schweizer Uhrenfirma macht, muss es halt eine deutsche machen...

Wie gefällt es Ihnen in Davos?

Ich muss mich leider outen, dass ich erstmals hier bin. Wir sind fasziniert und geniessen diese Zeit. Unglaublich!

Aber das Turnier haben Sie schon vorher gekannt?

Natürlich! Wer Eishockey schaut, schaut auch den Spengler Cup.