27.12.2018 14:19

Dario Simion ist nicht nur nach Davos zurückgekehrt, um seine ehemaligen Teamkollegen zu treffen

 

Nach vier Jahren beim HCD hat Dario Simion auf diese Saison hin zum EV Zug gewechselt. Nun ist er nach Davos zurückgekehrt, um seine ehemaligen Teamkollegen zu helfen.

In diesen Tagen muss Dario Simion viele Hände schütteln. «Schön, bist du wieder da», heisst es immer wieder. Der Tessiner lächelt jeweils und geniesst diese Aufmerksamkeit und Wertschätzung ganz offensichtlich. Irgendwie sei es schon komisch, wieder hier zu sein, wo er die letzten vier Jahre verbracht hatte, sagt der Stürmer. «Aber es ist auch schön. Der Spengler Cup ist ein wunderbares Turnier, deshalb bin ich auch glücklich, wieder hier spielen zu dürfen.»

Für den Tessiner ist es eine temporäre Rückkehr, die schon lange geplant war. Der HCD gab ihn im Sommer für den Transfer nach Zug frei, obwohl sein Vertrag noch weitergelaufen wäre. Im Gegenzug wurde festgelegt, dass Simion den Spengler Cup 2018 mit dem HCD bestreitet. «Aber das ist für mich ein Dürfen und kein Müssen», sagt der 24-Jährige lachend. «So treffe ich meine Kollegen wieder, mit denen ich beim HCD eine gute Zeit gehabt hatte. Und ich denke, dass sie auch Freude haben, dass ich wieder da bin.»

Simion ist so als Spieler von National League-Leader Zug zum HCD zurückgekehrt, der schwierige Wochen und Monate hinter sich hat. Es sei schon komisch, dass Arno Del Curto nicht mehr da ist, sagt er, «aber so ist das Geschäft». Für ihn ist klar, dass er seinem neuen, alten Team mit viel Energie und positivem Denken helfen will. «Die Mannschaft soll den Spengler Cup geniessen. Es ist eine gute Gelegenheit, den Kopf zu lüften, frei zu spielen und Selbstvertrauen zu tanken. Ich hoffe, das gelingt und dass der HCD nach dem Spengler Cup auch in der Meisterschaft wieder stärker ist.»

Simion selber bestreitet in diesem Jahr seinen vierten Spengler Cup, nachdem er einmal wegen einer Knieverletzung passen musste. Er sagt: «Ich geniesse diese Zeit, dieses einzigartige Hockey-Fest, die ausverkaufte Vaillant Arena und den grossen Betrieb, der nicht nur im und ums Stadion herrscht, sondern im ganzen Kurort.» Gleichzeitig will er mit den Spielen gegen internationale Spitzenteams seinen Erfahrungsschatz anreichern, was seiner weiteren Karriere hilft, «denn durch solche Spiele kann man nur besser werden».

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits heute Abend gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. Gleichzeitig erhält der Stürmer die nächste Chance, sein erstes Tor am Spengler Cup zu erzielen. «Ich hoffe, das gelingt mir in diesem Jahr», sagt er, um dann noch mit einem Schmunzeln anzufügen: «Ich konnte das Turnier auch noch nicht gewinnen, es wäre super, wenn es in diesem Jahr klappen würde...»