08.12.2018 09:00

Kurz vor Turnierstart fand in Nürnberg die traditionelle Medienkonferenz statt

 

Spengler Cup on Tour war zu Gast bei den Thomas Sabo Ice Tigers in Nürnberg: Das DEL-Team will am Traditionsturnier ins Halbfinale. Der grosse Favorit aber ist Metallburg Magnitogorsk aus der Kontinental Hockey League. Die Russen werden in Davos für eine besondere Premiere sorgen.

Erfolgreicher Freitag für die Spengler Cup-Teams: Spengler Cup on Tour war zu Gast bei den Thomas Sabo Ice Tigers die ihr DEL-Spiel gegen den zweitplatzierten EHC Red Bull München mit 4:1 gewannen, KalPa Kuopio Hockey (Finnische Liiga) gewann 3:1 gegen Turku und der HC Oceláři Třinec (Tschechische Extraliga) mit 4:1 gegen Chomutov und konnte so seine Tabellenführung weiter ausbauen.

Live dabei sein am Spengler Cup

In 18 Tagen wird am Spengler Cup der erste Puck eingeworfen. Eishockeybegeisterte erwartet eine tolle Stimmung, faszinierendes Eishockey und viele Emotionen. Während das Turnier total ausvermarktet ist, sind noch Tickets erhältlich.

Titelverteidiger Team Canada wird in Davos erfahrungsgemäss gut aufgestellt sein und will mit 16 Siegen die alleinige Führung im ewigen Ranking der Sieger übernehmen. Der tschechische Vertreter HC Oceláři Třinec ist schwach in die Meisterschaft gestartet und führt nun die Tabelle an. Umgekehrt verlief die Meisterschaft für KalPa Kuopio Hockey. Gut gestartet, wurde das finnische Team in der Zwischenzeit etwas zurückgebunden. Durch die Meisterschaft kämpft sich auch der Gastgeber Hockey Club Davos. Trotz der schwierigen Saison will das Team am Turnier aber ein Wort um den Sieg mitreden.

 Thomas Sabo IceTigers wollen ins Halbfinale

Thomas Sabo, Hauptsponsor von Thomas Sabo IceTigers, Offical Time Keeper und  Sponsor des «Most time on Ice Player» am Spengler Cup freut sich bereits heute, sein Team – zusammen mit drei Verstärkungsspielern – in der Vaillant-Arena spielen zu sehen, wie er an der Medienkonferenz in Nürnberg erklärte. «Trotz der starken Gruppe mit dem Team Canada und Davos ist das Erreichen des Semifinales mit unseren lautstarken Fans im Rücken durchaus realistisch.» Brandon Buck (Bild), letztes Jahr für elf Meisterschafts- und vier Spengler Cup-Spiele in den Reihen des Hockey Club Davos und heute bei den Thomas Sabo IceTigers engagiert, kann das Turnier kaum erwarten. Er schwärmt in allen Tönen. In der ersten Partie treffen die IceTigers auf den Verlierer der Partie Davos – Canada. «Wir werden Davos als erstes Team sehen, dann Canada», ist er überzeugt. Im fantastischen Turnier liege für die IceTigers alles drin: «Doch Favorit ist Magnitogorsk.»

Vater und Sohn auf dem Eis

Extra aus Magnitogorsk angereist war der stellvertretende Geschäftsführer Anton Chaika. Der ehemalige NHL-Spieler und heutige Trainer Wiktor Nikolajewitsch Koslow habe ein gutes Spielsystem in die Mannschaft gebracht, so Chaika: «Das Team hat dieses Jahr sowohl gewonnen wie verloren, befindet sich jetzt aber in einer guten Form.» Ob Meisterschaft oder Spengler Cup es gebe nur ein Ziel: «Wir wollen gewinnen.» Ganz besonders gerne erinnert er sich an den Spengler Cup-Sieg von Metallurg Magnitogorsk im Jahr 2005 zurück: «Die ganze Schweiz und die 20 Millionen Eishockeyfans in Russland waren entzückt.» Einer der damals bereits dabei war ist Denis Platonov. Dieses Jahr wird er zusammen mit seinem Sohn Yury für eine besondere Premiere sorgen: Erstmals an einem Spengler Cup werden mit den beiden Platonovs ein Vater und ein Sohn gemeinsam auf dem Eis stehen