27.12.2018 01:05

Heute greifen KalPa Kuopio und Nürnberg ins Turnier ein

 

Am 2. Spengler-Cup-Spieltag treffen am 27. Dezember am Nachmittag (15 Uhr) die beiden Turnierneulinge Trinec und KalPa Kuopio aufeinander. Und am Abend um 20.15 Uhr geben die Nürnberger Ice Tigers ihr Debüt gegen Gastgeber Davos.

Trinec verlor am Mittwochnachmittag zwar gegen Metallurg Magnitogorsk mit 1:2 nach Penaltyschiessen. Die Mannschaft hinterliess gleichwohl einen ausgezeichneten Eindruck. Dies zeigte auf, weshalb sie zurzeit die Tabelle in der tschechischen Meisterschaft anführt. Im zweiten Spiel bekommen es die Osteuropäer nun mit KalPa Kuopio zu tun. Die Finnen stellen eine junge, ausserhalb der Landesgrenzen wenig bekannte Mannschaft. Ihr Star steht an der Bande: Sami Kapanen ist bei KalPa nicht nur Trainer und Coach, sondern auch Klubbesitzer. Selbst seine Frau ist in den Klub im Finanzmanagement integriert. Mit Ryan Wilson gibt es bei KalPa einen Spieler mit Spengler Cup-Vergangenheit. 2016 schaffte er es mit dem HC Lugano bis in den Final, in dem der Kanadier gegen das Team Canada dann mit 2:5 verlor.

Spengler-Cup-Debüt der Thomas Sabo Ice Tigers

Gut 21 Stunden nach dem Ende der Partie gegen das Team Canada gilt es für den HCD gegen die Nürnberger Ice Tigers am Donnerstagabend bereits wieder ernst. Bei den Platzherren geben möglicherweise Enzo Corvi und Anton Rödin ihr Comeback. Corvi fehlt beim HCD seit dem 13. November verletzungsbedingt. Rödin war im zweitletzten Meisterschaftsspiel vor Weihnachten mit einer Knochenprellung ausgefallen. „Schade, dass wir gegen das Team Canada erst ab dem zweiten Drittel unser Spiel spielten, doch dann sah ich viel Gutes von meiner Mannschaft“, meinte HCD-Trainer Harijs Witolinsch nach dem 1:2 gegen das Team Canada. Der HCD-Coach glaubt, dass sein Team nun den Spengler Cup-Rhythmus gefunden hat. Er hofft, dass dies gegen die Ice Tigers vom ersten Bully an der Fall sein wird.

Wie Trinec und KalPa Kuopio treten auch die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg erstmals am Spengler Cup an. In den beiden letzten Saisons stiessen sie in der DEL jeweils in den Playoff-Halbfinal vor. In dieser Saison kamen sie aufgrund zahlreicher verletzter Spieler noch nicht wie erhofft auf Touren. Schwung wollen sie nun am Spengler Cup holen. Stürmer Patrick Reimer, der im Februar mit Deutschland in Pyeongchang Olympia-Silber gewann, freut sich auf die Tage in Davos. „Der Spengler Cup ist etwas Besonderes in der Eishockey-Welt. Jeder kennt dieses Turnier. Entsprechend ist es schön, zum Ende meienr Karriere die Chance zu erhalten, dabei zu sein“, sagt der 36-Jährige. Die Ice Tigers haben sich für den Spengler Cup mit Verteidiger Jake Newton von den Bayreuth Tigers sowie den beiden Stürmern Bryan Lerg (Ambri) und Martin Ness (Rapperswil-Jona Lakers) verstärkt.