26.12.2018 18:14

Magnitogorsk besiegt beim Spengler-Cup-Auftakt Trinec mit 2:1 n.P.

 

Turnierfavorit Metallurg Magnitogorsk hat sich beim Auftakt zum 92. Spengler Cup gegen das hervorragend organisierte Trinec schwer getan. Erst in der 53. Minute glich Maxim Matuschkin für die Russen zum 1:1 aus. Im finalen Penaltyschiessen traf einzig Roman Ljubimow für Magnitogorsk

Tore blieben im Eröffnungsspiel des 92. Spengler Cups Magelware, Torszenen allerdings nicht. Die 5359 Zuschauer kamen in der Vaillant Arena in den Genuss einer höchst attraktiven Partie. Die beiden Torhüter Simon Hrubec (Trinec) und Artem Zagidulin erhielten zahlreiche Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Und beide Mannschaften demonstrierten neben ihrer ausgezeichneten Organisation ihre hervorragende läuferische und taktische Grundschulung.

Mit einem eingeübten Spielzug ging Trinec im Powerplay in Führung. Martin Adamsky lenkte den Puck nach einem hart geschossenen Pass von Verteidiger Vladimir Roth unhaltbar ins Netz ab (23.). Bereits zuvor und auch danach scheiterte Martin Ruzicka bei schnellen Konterangriffen solo gegen Zagidulin. Im dritten Drittel erhöhten die Russen ihren Druck in der Offensive, was sich im Schussverhältnis von 12:5 ausdrückte. Einzig Maxim Matuschkin gelang es jedoch, den überragenden Hrubec zu bezwingen (53.)

Nach der torlosen Verlängerung musste das Penaltyschiessen die Entscheidung bringen. Trinec wechselte an Stelle von Hrubec für die Kurzentscheidung Petr Kvaca ins Tor. Gleich beim ersten Penalty wurde er von Roman Ljubimow bezwungen. Sämtliche weiteren Penaltyschützen scheiterten. Pech hatte Trinecs Ruzicka mit einem Pfostenschuss. Und Pechvogel wurde Kvaca, denn er verletzte sich bei seiner letzten, erfolgreichen Parade gegen Matuschkin.

Ocelari Trinec – Metallurg Magnitogorsk 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0) n.P.

Vaillant Arena. – 5359 Zuschauer. – SR Hebeisen/Wiegand, Gnemmi/Wüst.

Tore: 23. Adamsky (Roth, Svacina/Ausschluss Pakarinen) 1:0. 53. Matuschkin (Rasmussen, Pakarinen) 1:1. – Penaltyschiessen: Ljubimow 0:1, Ruzicka – (Pfosten); Pakarinen – (gehalten), Bukarts - (gehalten); Matuschkin - (gehalten), Polansky – (gehalten).

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ocelari Trinec, 2mal 2 Minuten gegen Metallurg Magnitogorsk.

Ocelari Trinec: Hrubec (fürs Penaltyschiessen Kvaca); Gernat, Krajicek; Kundratek, Galwins; Roth, Musil; Adamek, Matyas; Hrna, Marcinko, Ruzicka; Adamsky, Polansky, Svacina; Bukarts, Mukulik, Dravecky; Cienciala, Kovarcik, Chmielewski.

Metallurg Magnitogorsk: Zagidulin; Antipin, Dronow; Wereschtschagin, Matuschkin; Bereglassow, Birjukow; Saizew; Dorofejew, Ellison, Kulemin; Pakarinen, Rasmussen, Jaskow; Bulir, Tschibissow, Ljubimow; Denis Platonow, Timkin,Nekolenko; Juri Platonow.

Bemerkungen: Timeout Metallurg Magnitogorsk (64:26). Torhüter Kvaca im Penaltyschiessen verletzt ausgeschieden.