03.05.2019 11:00

Der frischgebackene tschechische Meister Ocelari Trinec kann als fünfter Teilnehmer vermeldet werden

 

Nur vier Tage nach dem Titelgewinn in der tschechischen Extraliga hat der HC Oceláři Třinec die Einladung an den 93. Spengler Cup Davos angenommen. Damit ergänzt mit dem amtierenden tschechischen Meister ein weiteres Topteam das Teilnehmerfeld. 

Trinec hatte sich in den Playoffs 2019 auf beeindruckende Art und Weise den zweiten Meistertitel (nach 2011) gesichert. Im Viertelfinal setzten sich die Mannschaft von Headcoach Vaclav Varada gegen Vitkovice mit 4:0 durch. Deutlich mehr Gegenwehr kam im Halbfinal vom HC Plzeň. Erst im siebten Spiel gelang Trinec mit einem dann allerdings deutlichen 5:1-Heimerfolg der Finaleinzug. Im Final wartete mit Bílí Tygři Liberec der Qualifikationssieger auf den Qualifikationszweiten Trinec. Nach sechs spannenden und teilsweise dramatischen Partien, zwei Mal mit der Entscheidung in der Verlängerung, setzte sich Trinec mit 4:2-Siegen durch.

Noch eine Saison zuvor musste sich das Team um Topskorer Martin Ruzicka mit dem Vizemeister-Titel begnügen. Umso grösser war die Freude und die Meisterfeier nach dem finalen 4:2-Heimerfolg in Spiel 6.

Ebenfalls gross war die Freude bei den Verantwortlichen, dass sich das Spengler Cup-OK entschieden hat, auch 2019 ein tschechisches Team einzuladen. Dass nun mit dem amtierenden Meister, letztjährigen Vizemeister und letztjährigen Halbfinalist der Champions-Hockey-League das zur Zeit erfolgreichste tschechische Hockeyteam in der Altjahreswoche nach Davos reist, lässt die Vorfreude weiter ansteigen.

Bei seiner ersten Teilnahme am Traditionsturnier war Trinec 2018 am HC Davos gescheitert. Im Viertelfinal setzte es gegen das Heimteam eine knappe 3:1 -Niederlage ab. Linus Klasen mit 2 Toren und Goalie Anders Lindbäck mit 27 Paraden waren damals die Matchwinner für die Bündner. Allein in den letzten fünf Minuten boten sich den Tschechen aber drei vorzügliche Möglichkeiten zum Ausgleich. Zum Pechvogel des Spiels wurde Martin Ruzicka, der tschechische Weltmeister, mehrmalige Meister und mehrmalige Skorer-König. Ruzicka hätte Trinec im ersten Abschnitt und zweimal im Schlussabschnitt in Führung schiessen können. Das Abschlussglück war ihm aber nicht hold. Geht es nach den Tschechen, soll dies im Dezember 2019 anders ausgehen.