28.12.2018 22:45

Metallurg Magnitogorsk kämpft gegen die Nürnberger Ice Tigers um den Halbfinaleinzug

 

Am Spengler Cup werden am Samstag die beiden restlichen Halbfinalisten ermittelt. Am Nachmittag (15.10 Uhr) trifft Metallurg Magnitogorsk auf die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg. Und am Abend (20.15 Uhr) spielt der HC Davos gegen Ocelari Trinec.

Als Gruppensieger haben sich KalPa Kuopio und das Team Canada am Freitag direkt für die Halbfinals vom Sonntag qualifiziert. Ihre Gegner werden am Samstag in den beiden Viertelfinals zwischen den Zweiten und Dritten der beiden Gruppen ermittelt.

Etwas überraschend muss Metallurg Magnitogorsk wegen seiner 0:1-Niederlage nach Verlängerung gegen KalPa Kuopio in dieses Stechen. Gegen die Thomas Sabo Ice Tigers gelten die Russen nun aber als klare Favoriten. Ihre Schlüsselspieler Nikolai Kulemin, Viktor Antipin, Matt Ellison und Dennis Rasmussen, welche gegen die Finnen allesamt geschont wurden, werden wieder mit von der Partie sein. Zudem gibt möglicherweise Olympiasieger Wasili Koschechkin im Tor sein Spengler-Cup-Debüt. Die Nürnberger müssen mit dem Handicap von fünf Stunden weniger Erholungszeit als die Russen seit dem gestrigen Einsatz klarkommen. An Kampfgeist und Kampfkraft wird des den Deutschen dennoch nicht fehlen.

Gleich lange Spiesse finden fürs Abendspiel der HC Davos und Ocelari Trinec vor. Beide Mannschaften hatten gestern einen spielfreien Tag. HCD-Trainer Harijs Witolinsch beorderte seine Schützlinge gleichwohl ins Eisstadion. Einige Spieler begaben sich in der Trainingshalle aufs Eis, andere in den Kraftraum. Witolinsch meinte nach den beiden Gruppenspielen, dass seine Mannschaft vieles gut gemacht habe. Er bemängelte jedoch die Leistungsschwankungen während beiden Partien und fordert nun mehr Konstanz. Trinec verlor zwar beide Gruppenspiele gegen Magitogorsk (1:2 nach Penaltyschiessen) und KalPa Kuopio (1:3). Die Tschechen, die in ihrer Landesmeisterschaft die Tabelle deutlich anführen, hatten jedoch in beiden Partien so viele Torchancen, dass sie auch zwei Mal hätten gewinnen können. Deshalb dürfen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch erwarten.