KalPa Kuopio | Spengler Cup Davos

KalPa Kuopio

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Der erste finnische Champion der Spengler Cup-Geschichte

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Die Finnen waren 2018 der Überraschungssieger des Spengler Cup. Und 2021 wollen sie dies wiederholen.

KalPa Kuopio war 2018 der Überraschungssieger des Spengler Cup, der Trainer Sami Kapanen gehörte zu den grossen Entdeckungen des Turniers. Welcher Finne verzaubert Davos dieses Mal?
Der Spengler Cup steht grundsätzlich für ungezügelte Offensive, für Tempo, für Spektakel, für magische Nächte voller Tore. Doch KalPa Kuopio war 2018 eine Art Gegenentwurf dazu. Unter dem langjährigen NHL-Profi Sami Kapanen, in Philadelphia bis heute verehrt, spielte KalPa kühl kalkuliertes, effizientes Defensivhockey – und hatte damit durchschlagenden Erfolg. In vier Spielen kassierte KalPa nur drei Gegentreffer, dem HCD im Halbfinal und dem Team Canada im Final gelang je nur ein Tor. Im Final musste das Penaltyschiessen die Entscheidung besorgen. 
KalPa war der erste finnische Champion der Spengler Cup-Geschichte, der Coup sorgte international für Schlagzeilen. Und der Auftritt des Teams war so überzeugend, dass der HC Lugano den Coach Sami Kapanen wenige Monate später abwarb. Kapanens Gastspiel im Tessin lief nicht nach Plan, doch der Wechsel verdeutlichte den Stellenwert des Spengler Cup. Ob 2021 neue Kräfte vom Scheinwerferlicht des Turniers profitieren können? Möglich ist es, auch wenn KalPa wie schon 2018 als Aussenseiter antritt.
Gecoacht wird das Team inzwischen von einem Trainer mit Schweizer Vergangenheit: Antti Miettinen stürmte einst für die SCL Tigers. Auch im Kader der Ostfinnen gab es zahlreiche Veränderungen, vom Team, welches an Silvester 2018 triumphierte, sind nur acht Spieler übriggeblieben. Zu den zahlreichen Zuzügen in den letzten Jahren gehören zwei Alumni des EV Zug: Der Nummer-1-Goalie Eero Kilpeläinen, der 2013/14 eine halbe Saison für den EVZ spielte, und der Center Matti Järvinen, der 2017 als Playoff-Verstärkung firmierte. Die beiden besten Skorer der Saison 2020/21, Kai Kantola und Balazs Sebök, haben den Klub im Sommer verlassen, aber es ist ohnehin nicht so, dass die Offensive das Prunkstück dieses Teams wäre. Das mit einem vergleichsweise überschaubaren Budget operierende KalPa qualifizierte sich vor allem darum als Tabellenfünfter direkt für die Playoffs, weil es mit nur 125 Gegentoren aus 58 Partien die drittbeste Abwehr der Liga stellte. 
Auch am Spengler Cup dürfte sich KalPa mit der Kraft der Defensive zu entfalten versuchen. Dass das klappen kann, hat der Klub schon 2018 eindrücklich unter Beweis gestellt.