HC Ambri-Piotta | Spengler Cup Davos

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La festa biancoblù

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2019 sorgten die Leventiner für Furore – 2022 soll der ganz grosse Coup folgen

Wie in der Meisterschaft ist der HC Ambrì-Piotta auch am Spengler Cup als sympathischer Aussenseiter ein «Everybody’s Darling». Bei der letzten Teilnahme 2019 sorgten die Leventiner für Furore – warum sollte 2022 eigentlich nicht das Jahr des ganz grossen Coups sein?

Der HC Ambrì-Piotta ist Eishockey-Weltkulturerbe und Sammelbecken für Romantiker aus aller Herren Länder – eine Art Eishockey-Antwort auf den nonkonformistischen FC St. Pauli. Es ist ein kleines Wunder, dass sich der Club trotz seiner so strukturschwachen Region bis heute in der National League hat halten können, dafür gebührt den Verantwortlichen und der breiten Anhängerschaft des Clubs sehr viel Anerkennung. Vor einem Jahr bezog der Verein sein neues Stadion, dass von Stararchitekt Mario Botta entworfen wurde. Und nach den ersten 27 Heimspielen ist das Fazit eindeutig. Nicht nur die Mannschaft, sondern auch der Valascia-Geist ist die paar hundert Meter umgezogen, der Mythos Ambri lebt auch in der Gottardo-Arena weiter.

An den Perspektiven in der Meisterschaft mag das neue Bijou nicht viel ändern, Ambrì wird deswegen nicht plötzlich ein Titelanwärter, dafür reichen die finanziellen Ressourcen nicht. Aber das ist ein Teil des Charmes dieses magischen Vereins. Aber wieso eigentlich nicht ein Coup am Spengler Cup? Die grössten Erfolge der Klubgeschichte (von Derby-Siegen gegen Lugano einmal abgesehen…) feierte Ambrì bei europäischen Clubturnieren: Zwei Mal gewann Ambrì den Continental Cup, 1999 und 2000, 1999 zudem den Super-Cup dank einem 2:0 in der Valascia gegen Metallurg Magnitogorsk.

«La Montanara», die mythische Berglerhymne, die nur dann angestimmt wird, wenn Ambrì gewinnt, erklang damals in ebenso betörender Schönheit wie 2019 während des Spengler Cup. Unter dem Trainer Luca Cereda, als Spieler einst selber für Ambrì aktiv, sorgte der Aussenseiter damals für reichlich Furore. Die ersten beiden Partien gegen Salavat Yulaev Ufa (4:1) und TPS Turku (3:0) gewann das Team vor jeweils ausverkauftem Haus souverän, ehe es im Halbfinal etwas unglücklich in der Verlängerung an Ocelari Trinec scheiterte (2:3). Den Siegtreffer erzielte Matej Stransky, der nun beim HC Davos engagiert ist.

Die Teilnahme Ambrìs war eine derartige Bereicherung, dass das Team für die pandemiebedingt abgesagten Austragungen von 2020 und 2021 wieder eingeladen wurde. Und nun erneut nach Davos reist. Mit seiner Leidenschaft und seinem Herzblut ist Ambrì für alle Widersacher ein unangenehmer Gegner. Wieso sollte sich der ewige «Meister der Herzen» in Davos nicht wieder einmal mit einem richtigen Titel krönen?

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