Der Hockey Club Davos AG als Veranstalter des Spengler Cup Davos ist die Nachhaltigkeit und die soziale Verantwortung ein wichtiges Anliegen. Die untenstehenden Punkte zeigen auf, wie vor, während und nach dem Event Sorge zur Umwelt getragen und die soziale Verantwortung wahrgenommen wird.

UMWELT

Weil eine öffentliche Veranstaltung grosse Mengen von Abfall produziert, haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Abfallmenge möglichst gering zu halten. Unsere Helfer und Reinigungsteams sorgen rund um die Uhr für Sauberkeit während den Turniertagen. Auch nach dem Turnier und bis im Frühling – wenn der Schnee schmilzt - ist das Team der Werkbetriebe Davos mit der Beseitigung des Abfalls auf dem Gelände beauftragt.

Wertiger Karton wird vom restlichen Abfall getrennt. Einbezogen werden die Vaillant Arena, das Fanzelt und der Eisdome. Bei dem am Event separierten Karton handelt es sich um Verpackungsschachteln aus dem Cateringbetrieb und um die zur Stimmungsmache eingesetzten Fanklatschen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer werden gebeten, die Kartonklatschen beim Ausgang in Sammelbehälter zu werfen. Der gesammelte Karton wird von der Gemeinde Davos abtransportiert, via Abfallbörse verkauft und einer weiteren Verwertung zugeführt. Der Erlös aus dem Verkauf geht in die Nachwuchskasse des Hockey Club Davos.

Dress aus Pet-Abfall: Für Furore sorgten 2016 die Dresses der sechs teilnehmenden Teams, welche aus recyceltem Pet-Abfall hergestellt wurden. Dies dank unserem Merchandise-Partner Ochsner Hockey – der dies auch 2018 wieder so produzieren lässt.

 

TRANSPORT

Seit vielen Jahren können die Besucherinnen und Besucher dank der Kooperation mit der Rhätischen Bahn (RhB) auf dem Streckennetz der Bahn kostenlos an- und rückreisen. In Davos selber organisiert der Spengler Cup den Gratis-Shuttle, damit die Gäste vom Park&Ride beim Davoser See zum Stadion gelangen.

 

ENERGIE

Im Stadion und auf dem Stadiongelände (temporäre Bauten) wird ausschliesslich 100-Prozent erneuerbarer Davoser Wasser-Strom verwendet. Dies in Kooperation mit dem Elektrizitätswerk Davos.

Abwärme: Die Abwärme der Eisfelder geht durch einen Wärmeverbund zum Hallenbad und Sportzentrum und wird so sinnvoll genutzt.

Beheizung temporäre Bauten: Auf einer Höhe von fast 1600 Metern über Meer ist zur Beheizung der temporären Bauten (Fanzelt, Eisdome) der Einsatz von Heizöl aktuell die sicherste Lösung. Am Spengler Cup 2016 wurde erstmals 100% Bioöl verwendet, der Gesamtverbrauch konnte im Vergleich zum Vorjahr um 10% reduziert werden. Der für die Beheizung zuständige Supplier Krüger kompensierte die entstandenen CO2-Emmisonen durch My Climate.

 

GESELLSCHAFT & SOZIALES

Sicherheit & Prävention
Während des gesamten Events befindet sich unser Sicherheitspersonal rund um die Uhr auf dem Areal. Die Sicherheit wird gewährleistet durch: Verkehrsdienst, Feuerwehr, Polizei, Sanität und Sicherheitsdienste. Jede Partei verfügt über einen Pflichtenkatalog entsprechend ihres Kompetenzbereiches. Die gesamte Sicherheit und die unterschiedlichen Parteien werden durch einen gemeinsamen Pool geplant und koordiniert.

Der Jugendschutz wird wie an sämtlichen HCD-Heimspielen auch am Spengler Cup auf dem ganzen Gelände sichergestellt.

Eine Equipe von Fachärzten und Sanitäter steht rund um die Uhr für Notfälle bereit. Die Sanitätsstelle befindet sich im Zentrum des Weltcup-Dorfs.

 

Nachwuchsförderung

Seit vielen Jahren organsiert unser Presenting Partner den Event «UBS Jugend trainiert mit Spengler Cup-Stars» und ermöglicht so jährlich ca. Kids, die Stars hautnah zu erleben.

Charity-Partner GREENHOPE
Greenhope organisiert Events, um krebskranken Kindern und ihren Familien etwas Ablenkung und einige glückliche Momente zu ermöglichen. Dank der Charity-Partnerschaft mit dem Spengler Cup Davos kann Greenhope betroffene Familien und die Botschafter der Stiftung an den sportlichen Grossanlass in der Altjahrwoche nach Davos einladen – ganz nach dem Motto der Stiftung:  #sportsagainstcancer.

Der Spengler Cup Davos kann mit dieser Partnerschaft sein bisher vor allem ökologisch und wirtschaftlich  ausgelegtes Nachhaltungskonzept ausbauen. «Nachhaltigkeit heisst für den Spengler Cup Davos nicht nur Energie, Abfall- oder Verkehrskonzepte zu erarbeiten. Auch im sozialen Bereich fühlen wir uns mit dem Namen Spengler Cup Davos verpflichtet», sagt OK-Präsident Marc Gianola. «Mit dieser neuen Charity-Partnerschaft zeigt der Spengler Cup Davos soziales Engagement und soziale Nachhaltigkeit, in dem Greenhope die Plattform für ihre Einladungen ermöglicht wird. Diese Erlebnisse werden bei den Betroffenen bestimmt einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.»

Helferinnen und Helfer
Wie an den Heimspielen des HC Davos in den Monaten von August bis April (NLA, Champions League, Schweizer Cup) kann der Klub auch am Spengler Cup auf seine treuen Helferinnen und Helfer zählen. Am Spengler Cup sind gegen 500 Personen im Einsatz, wobei der grösste Teil aus der Landschaft Davos stammt. Die meisten Helfenden sind sehr lange für den HCD tätig und aktuell gibt es keine Probleme bei der Rekrutierung zwischen Weihnachten und Neujahr.

 

WIRTSCHAFT

Regionale Wertschöpfung
Gegen 100‘000 Personen besuchen in den sechs Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr das Gelände in und um die Vaillant Arena, davon 70‘000 im Stadion. Davon profitiert die Hotellerie ebenso wie die lokalen Geschäfte, Bergbahnen, Restaurants und viele mehr.

Rückhalt in der Region
Den grossen Rückhalt in der Region zeigt auch die Tatsache, dass der Davoser Souverän mit klarer Mehrheit (>84%) einem Beitrag für die ungebundenen Ausgaben zur Sanierung des Eisstadions Davos zugestimmt hat. Dies, nachdem sich das Davoser Parlament bereits im Sommer einstimmig hinter den Kredit für die gebundenen Sanierungskosten gestellt hat. Damit hat die Davoser Bevölkerung und das Parlament die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen, damit der Hockey Club Davos und der Spengler Cup auch in Zukunft als sportlicher Botschafter und als wirtschaftliches Unternehmen in unserer Landschaft auftreten können.

Sponsoring
Der Spengler Cup ist stolz auf die vielen langjährigen und nachhaltigen Partnerschaften. Diese bilden die Grundvoraussetzung, dass das älteste Klubturnier der Welt jedes Jahr in den Bündner Alpen stattfinden kann.