Der renommierteste aller Trainer, Viktor Tichonow, gewann das Turnier in Davos 1991 mit «seinem» CSKA Moskau. Acht Mal führte er die Sowjetunion beziehungsweise Russland zu Weltmeisterehren, drei Mal gewannen seine Schützlinge Olympiagold.

Den ersten feierte HK Spartak Moska 1980 unter dem ehemaligen Nationalcoach Boris Kulagin. Der Chef versprach schon vor dem ersten Auftritt «qualitativ hochstehende Spiele». Kulagin und sein Team hielten Wort. Einzig das tschechoslowakische Vitkovice trotzte den Russen ein 0:0 ab; es war das erste torlose Unentschieden am Spengler-Cup seit 48 Jahren. Mit einer makellosen Bilanz gewann Spartak Moskau das 1985er Turnier unter der Leitung von Boris Majorow, der sich als Aktiver in insgesamt 169 Länderspielen als sechsfacher Weltmeister und zweimaliger Olympiasieger für die Sowjetunion verdient gemacht hatte. 1989 und 1990 dirigierte ein anderer früherer Weltklasse-Flügelstürmer das Spartak-Orchester: Alexander Jakuschew. «Gute Stürmer gehören bei Spartak Moskau zur Tradition», begründete er das Offensivspektakel seiner Schützlinge. Unter die prominenten Spengler-Cup-Coaches reihte sich auch Conny Evensson mit Färjestad ein. Zwei Mal wurde der Schwede mit seinem Nationalteam Weltmeister (1991 und 1992). Und je zwei Mal gewann er mit Färjestad die schwedische und mit Kloten die Schweizer Meisterschaft, ehe er 1994 seinem Palmares einen Turniersieg in Davos hinzufügte. «Wir haben dem dankbaren Spengler-Cup-Publikum eine gute Eishockeyshow geboten und uns gleichzeitig perfekt auf den zweiten Teil der schwedischen Meisterschaft vorbereitet», stellte der «Meistermacher» vor der Abreise in seine Heimat zufrieden fest.