28.12.2016 07:27

Am dritten Spengler-Cup-Spieltag werden am Mittwoch die beiden Gruppensieger ermittelt. Am Nachmittag um 15 Uhr stehen sich der HC Lugano und der HK Mountfield gegenüber. Und am Abend treffen um 20.15 Uhr der HC Davos und Dinamo Minsk aufeinander.

Mit dem Ende der Gruppenphase muss zwar noch keine der sechs Turnier-Mannschaften die Heimreise antreten. Gleichwohl haben es die letzten Gruppenspiele in sich. Denn die Sieger der Gruppen Cattini und Torriani qualifizieren sich direkt für die Halbfinals vom Freitag. Das bedeutet, das sie morgen einen Ruhetag haben, was bezüglich Kraftreserven für den weiteren Turnierverlauf mit den K.-o.-Partien von entscheidender Bedeutung sein kann. Die Zweiten und Dritten jeder Gruppe spielen hingegen am Donnerstag übers Kreuz gegeneinander. Die Gewinner dieser beiden Partien stossen ebenfalls in die Halbfinals vor.

Lugano und das Siegergefühl

In der Gruppe Torriani haben sowohl Lugano als auch Mountfield ihr erstes Gruppenspiel gegen Avtomobilist Jekaterinburg mit 4:2 beziehungsweise 4:3 gewonnen. Die heutige Direktbegegnung entscheidet folglich über den Gruppensieg.

Der HC Lugano wird alles daran setzen, um mit einem weiteren Sieg auf direktem Weg wie bereits vor einem Jahr in die Halbfinals zu gelangen. Der Spengler Cup bilde für sein Team eine ideale Plattform, um nach einer durchzogenen ersten Meisterschaftshälfte das Gefühl des Siegens wieder zu erlangen und Selbstvertrauen zu tanken, sagt Lugano-Stürmer Dario Bürgler. Mountfield seinerseits will nach seiner gelungenen Spengler-Cup-Premiere natürlich nachdoppeln und die Aussage seines kanadischen Stürmers Alexandre Picard bestätigen. Er hatte schon vor Turnierbeginn prophezeit, dass sein Team genügend Potenzial besitze, damit es um den Turniersieg spielen könne.

Der HCD benötigt klaren Sieg

Eine delikate Aufgabe erwartet am Abend den HC Davos gegen Dinamo Minsk. Die Bündner müssen mit drei Toren Differenz gewinnen, wenn sie in die Gruppenphase in der Gruppe Cattini aufgrund der Tordifferenz auf Platz 1 beenden wollen. Die Weissrussen machen allerdings kein Geheimnis daraus, dass sie nach Davos gekommen sind, um nach dem Spengler-Cup-Final vom 31. Dezember mit dem Pokal nach Hause zu reisen. Minsk gefiel bei seinem 7:4 Sieg über das Team Canada mit seinem physisch starken, aber gleichwohl auch technisch hochstehenden Eishockey. Und die Osteuropäer überzeugten vor allem mit einer exzellenten Chancenauswertung. Für ihre sieben Treffer benötigten sie gerade mal 19 Schüsse aufs kanadische Tor.