31.12.2017 09:26

Der 91. Spengler Cup geht schon bald in die Geschichte ein. HCD-Präsident Gaudenz F. Domenig zieht vor dem Final ein positives Fazit.

Herr Domenig, sind Sie mit dem 91. Spengler Cup zufrieden?

Es ist eigentlich alles sensationell gut gelaufen. Wir hatten spannende Spiele, vor allem den Halbfinal zwischen Team Canada und Mountfield hätte ich nicht so ausgeglichen erwartet. Es ist grossartig, einen Typen wie Jaroslav Bednar auf dem Eis zu haben, ich habe mich wahnsinnig gefreut.

Das Duell zwischen dem HCD und der Schweizer Nati war für viele das Spiel der Spiele...

Ja, es war natürlich schon sehr speziell. Als HCD-Präsident habe ich natürlich auf unsere Mannschaft gehofft, aber ich bin offen gesagt auch ein grosser Freund des Nationalteams, so dass da irgendwie zwei Herzen in meiner Brust geschlagen haben.

Und neben dem Eis?

Die Qualität im VIP-Bereich war hervorragend. Wir haben ja unseren Caterer gewechselt, was nicht risikofrei ist. Ich bin sportlich und wirtschaftlich sehr zufrieden!

Nach dem Spengler Cup ist vor dem Hockey Summit, dem Turnier in Davos vom 15. bis 18. Februar, also während der Olympischen Spiele. Was erhoffen Sie sich davon?

Es geht primär darum, wieder Spielpraxis zu bekommen. Wir machen es nicht, um Geld zu verdienen. Wir hätten gerne das chinesische Team Kunlun Red Star gesehen, aber sie haben uns leider relativ kurzfristig abgesagt. So sind nun Metallurg Magnitogorsk, Dinamo Riga und Ocelari Trinec dabei. Es ist eine gute Art, um die Playoffs vorzubereiten.

Haben Sie bezüglich Spengler Cup 2018 irgendwelche Schlüsse getroffen? Beispielsweise was besser werden sollte?

Man kann immer besser werden, das ist sonnenklar. Nächstes Jahr wird es vielleicht eine Spur einfacher, Mannschaften zu verpflichten, da keine Olympischen Spiele auf dem Programm stehen. Das OK hat mit dem Spengler Cup ein Niveau erreicht, bei dem schon mal das Halten eine sehr gute Leistung ist. Dennoch haben wir alle immer Ideen für die Zukunft, da gibt es immer wieder Neuerungen oder Retouchen.