30.12.2017 15:35

Im Skirennsport ist Didier Cuche eine Legende, am Spengler Cup ist er als Gast von Presenting Partner UBS ein Rookie. 

 

Didier Cuche und der Spengler Cup – welche Beziehung besteht da?

Eigentlich gibt es da keine grosse Geschichte. Ich bin erstmals hier, habe aber früher ab und zu ein Spiel am Fernsehen verfolgt. In diesem Jahr hatte ich aber wenig Zeit, weil ich am Abend immer dafür geschaut habe, dass mein kleiner Sohn Noé ins Bett kommt. Ich bin froh, darf ich jetzt erstmals hier sein, freue mich auf das Spiel und drücke Team Canada die Daumen. Zudem war ich früher auch immer wieder mal an Spielen von La Chaux-de-Fonds dabei.

Haben Sie selber auch Eishockey gespielt?

Eigentlich nur in Verbindung mit dem Skifahren, wenn mal ein Training oder Rennen abgesagt wurde. Am Lauberhorn haben wir mal auf dem Eisfeld gespielt, ich habe ein wenig übertrieben und hatte am anderen Tag harte Beine, da andere Muskeln beansprucht werden. Und im Ziel-S wurden sie noch härter... Ambrosi Hoffmann dagegen war immer wieder auf den Schlittschuhen und hatte das im Griff.

Was machen Sie heute?

Das aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Interviews sprengen. Kurz gesagt: Ich habe verschiedene Engagements mit Partnern, darunter UBS, und bin mehrheitlich im Winter unterwegs.

Haben Sie eigentlich die Ausbildung zum Schneesportlehrer mit eidgenössischem Fachausweis abgeschlossen?

Noch nicht ganz, aber ich bin auf dem besten Weg dazu. Ich mache das aber nicht direkt, um Skischule zu geben. Es ist jedoch wertvoll für meine Einsätze im Winter, wenn ich mit Gruppen von Leuten unterwegs bin, die Tipps annehmen – und das nicht nur von einem ehemaligen Rennfahrer.

Fehlt Ihnen der Weltcup-Zirkus?

Nein, eigentlich nicht, ich bin ja auch immer wieder mal dabei, demnächst in Adelboden, Wengen und Kitzbühel. So habe ich immer wieder Kontakt zu ehemaligen Kollegen aus der Schweiz und dem Ausland. Auch das Skirennfahren fehlt mir nicht. Das liegt wohl daran, dass der Zeitpunkt für den Rücktritt der richtige war. Es war ein Entscheid aus dem Bauch heraus und hat so für mich gestimmt.