31.12.2016 06:00

Im Final des 90. Spengler Cup kommt es am Samstagmittag (12.00 Uhr) in Davos zur Neuauflage des letztjährigen Endspiels. Vor zwölf Monate hatte sich das Team Canada gegen Lugano mit 4:3 durchgesetzt.

 

Seit 1984 ist das Team Canada Dauergast am Spengler Cup, und seit zwei Jahre später der Modus mit dem Final eingeführt wurde, auch Dauerbrenner im Kampf um den Turniersieg. 21 Mal stand die kanadische Auswahl im Endspiel, 13 Mal gewann sie die Siegertrophäe. Wer ein Aufgebot erhält und das Trikot mit dem Ahornblatt tragen darf, tut dies mit Stolz. Die Namen ändern, die Einstellung bleibt. Typisch dafür ist die Ausgangslage vor dem aktuellen Final. Aus dem letztjährigen Siegerteam sind mit Drew MacIntyre, Chris DiDomenico, Cory Emmerton, Daniel Vukovic und James Sheppard nur noch fünf Spieler dabei. Zuversicht strahlt vor dem Final die kanadische Torhüterlegende Sean Burke aus. Er amtiert am Spengler Cup erstmals als Generalmanager des Team Canada und stellt mit Freude fest, dass sich seine Mannschaft im Laufe des Turniers wesentlich gesteigert hat.

An Stelle des 14. Turniersiegs des Team Canada will sich nun allerdings der HC Lugano erstmals in die prominente Liste der Spengler-Cup-Gewinner eintragen. Bereits vor einem Jahr waren die Tessiner nahe dran. Damals machten die Tessiner während des Endspiels einen 1:3-Rückstand wett, ehe der Matt D’Agostini die Kanadier in der 49. Minute mit dem Siegtreffer ins Glück schoss. Kein Wunder, brennen die Luganesi nun auf die Revanche. Für die Tessiner spricht die Statistik: Seit der aktuelle Modus gilt, gewann immer ein Gruppensieger das Turnier. Und das Team Canada schloss heuer die Gruppenphase nur auf Platz 3 ab. Deshalb haben die Kanadier an diesem Turnier bereits ein Spiel mehr absolvieren müssen als Lugano