26.12.2017 23:40

Davos und HPK steigen am zweiten Spieltag in den Spengler Cup ein

 

Am Mittwochabend um 20.15 Uhr trifft der HC Davos in seinem ersten Spiel am 91. Spengler Cup auf Mountfield Hradec Kralove. Vorgängig gibt Hämeenlinna am Nachmittag um 15 Uhr seine Turnierpremiere gegen Dinamo Riga.

Mit Hämeenlinna Pallokerho, kurz HPK genannt, und Dinamo Riga kommt es in der dritten Turnierpartie zu einer Paarung, die es in der 94-jährigen Geschichte des Spengler Cups noch nie gab. HPK feiert gar seine Premiere am weltbekannten Traditionsturnier. Das Team vertritt erstmals seit 13 Jahren wieder die finnische Liga am Spengler Cup. In der Landesmeisterschaft belegte es letzte Saison hinter den vier Champions-League-Teilnehmern Platz 5. Im laufenden Punktekampf tut sich HPK etwas schwerer. Assistenztrainer Antti Miettinen – er bestritt mehr als 550 NHL-Spiele und die Saison 2013/14 für Fribourg-Gottéron – ortet verschiedene Gründe. Die Mannschaft musste die Abgänge von mehrerer Routiniers verkraften. Zudem fehlten verletzungsbedingt gleichzeitig bis zu elf Spieler. Am Spengler Cup will HPK nun frischen Schwung holen und Selbstvertrauen tanken – natürlich mit Erfolgserlebnissen. „Wir wollen den Zuschauern gutes Eishockey und gute Unterhaltung bieten“, sagt Miettinen. Erstmals soll dies im Spiel gegen Dinamo Riga der Fall sein. Die Letten stehen in dieser Partie unter Zugzwang, nachdem sie am Stephanstag das Eröffnungsspiel gegen die Schweiz gleich mit 1:6 verloren haben.

Rechtzeitig tankte der HC Davos für den Spengler Cup Selbstvertrauen, indem er die drei letzten Spiele vor Weihnachten in der National League gewann und in der Tabelle auf den dritten Rang kletterte. Bei den Platzherren kehren Félicien Du Bois, Tino Kessler und Robert Kousal nach Verletzungspausen in die Mannschaft zurück. Im ersten Einsatz des HCD am 91. Spengler Cup kommt es zu einem interessanten Vergleich. Denn der Gegner, Mountfield aus der tschechischen Stadt Hradec Kralove, belegt zurzeit in der Landesmeisterschaft Platz 2. Und die Tschechen wussten am Dienstagabend trotz der 3:5-Niederlage gegen das Team Canada zu gefallen.