30.12.2016 13:17

Dinamo Minsk gegen Team Canada und Lugano gegen den HCD: Heute kommt es zu zwei packenden Halbfinals. Der langjährige OK-Präsident Fredi Pargätzi verrät, was er von diesen beiden Spielen erwartet.

 

 

Fredi Pargätzi, wie sehen Sie den Halbfinal zwischen Dinamo Minsk und Team Canada?

Es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sehr ehrgeizig sind, die beide das Turnier wirklich gewinnen wollen und alles dafür machen, dass ihnen das am Ende auch gelingt. Eine Prognose ist schwierig, ich denke, man darf nicht das Resultat vom ersten Aufeinandertreffen, als Minsk mit 7:4 gewann, als Massstab nehmen. Ich erwarte ein offenes Spiel. Minsk ist meiner Meinung nach spielerisch eine hervorragende Mannschaft, aber man kennt auch die Kanadier, sie geben nie auf. Das wird sehr interessant.

Und was erwarten Sie vom Schweizer Duell zwischen Lugano und Davos?

Es wird spannend sein, wie die Teams in die Partie gehen. Man kennt sich natürlich, weiss genau, was der Gegner macht. Es sind zwei Mannschaften mit viel Talent. Davos hat mehr junge Spieler, Lugano mehr bestandene. Ich kann mir vorstellen, dass der zusätzliche Ruhetag gestern für Lugano ein Vorteil sein könnte. Denn ein viertes Spiel am vierten Tag wie jetzt beim HCD geht definitiv an die Substanz.

Was wäre Ihr Wunschfinal?

Dass die zwei besten Teams gegeneinander spielen, jene, die es am meisten verdient haben. Ich habe gerne, wie Minsk spielt, dieses technische, schnelle Kombinationsspiel. Dieses Team würde ich gerne nochmals sehen. Und als Davoser hätte ich natürlich auch gerne den HCD im Final – aber es muss nicht sein.