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HIGHLIGHTS
Highlights aus der Spengler Cup-Geschichte 1923 - 2006
Wie alles angefangen hat
1920 - 22 Vorläufer-Turniere am Jahresende/Initiant Dr. Paul Müller.
1923 Dr. Carl Spengler stiftet Wanderpokal, Turnier-Première mit 5 Teams.
Rangliste:
- 1. Oxford University
- 2. Berliner SC
- 3. Wiener EV
- 4. HC Davos
- 5. Cambridge University
1924 2. Turnier mit 15(!) Mannschaften, u.a. aus Madrid - Berliner SC gewinnt.
Final ohne HCD-Torhüter!
1925 Oxford besiegt HCD 2 : 0 im Final. HCD spielt die letzten 14 Minuten ohne Torhüter Fasel (Matchstrafe!).
1926 Final Berliner SC - HCD bei 5:5 abgebrochen (Schneefall). Wiederholung erst am 5. Januar. Berlin gewinnt 2 : 1.
1927 1. Turniergewinn des HCD. Davos besiegt Berlin 3 : 2. Die Mannschaft besteht aus 8 Spielern, darunter der Stürmer Toni Morosani.
Der Stern von Bibi Torriani geht auf
1929 Bibi Torriani kommt in die erste Mannschaft des HC Davos. Trotzdem verlieren die Davoser den Final gegen LTC Praha.
1931 9 Mannschaften - täglich 3 Spiele - Stress für alle! Oxford wird Sieger.
1932 Oxford und Prag spielen 0:0 nach Verlängerung! Beide werden zum Sieger erklärt.
30er-Jahre: Jetzt sind die «Teufel» los!
1934 Diavoli Rosso Neri Milano werden Turniersieger, weil der punktgleiche HCD seine Finalberechtigung freiwillig den Italienern abtrat.
1935 13. Turnier mit acht Mannschaften - Diavoli Rosso Neri gewinnen den Final gegen den HCD mit einem irregulären Tor, was zu Zuschauerausschreitungen führt.
1938 Massenschlägerei und Spielabbruch zwischen Prag und HCD! Final wird am 15. Februar 1939 nachgeholt. Davos gewinnt 1 : 0.
Davoser Dominanz in den Kriegsjahren
1939/40 2. Weltkrieg verunmöglicht die Turnier-Durchführung zwei Jahre lang.
1941 17. Spengler Cup mit nur 3 Teams: HCD, Berliner SC und Lausanne.
1942 Nur noch Schweizer Teams am Turnier: HCD, Zürcher SC und Lausanne.
1943 Gleiche Teams - gleicher Sieger wie 1942. Davos darf den 2. Pokal definitiv behalten.
ZSC und Prag prägen die 40er-Jahre
1944 Der ZSC besiegt HCD im Final 6 : 2.
1945 Prag wieder mit von der Partie, aber der ZSC gewinnt erneut.
1946 Prag ist definitiv zurück und gewinnt überlegen.
1947 Prag kantert den HCD im Final 9 : 2 nieder.
1948 Prag gewinnt alle seine Spiele mit zweistelligen Resultaten!
Das Thema Kunsteisbahn wird aktuell
1956 Kein Spengler Cup, da das Geld zur Deckung des Turnierdefizits fehlt. Initiative zur Schaffung eines Sportfonds läuft an.
1957 Der HC Davos feiert seinen 9. Turniersieg - diesmal gegen Roter Stern Brünn.
1958 Grosser Wärmeeinbruch, eine Spielabsage und ein verspäteter Final am 27. Januar 1959 zwischen dem HCD und Diavoli Milano 6 : 2.
Die Franko-Kanadier aus Paris als Seriensieger
1959 Der erst fünf Jahre alte Klub ACBB Paris wird Turniersieger.
1960 Die Franko-Kanadier gewinnen wieder - diesmal auf Kunsteisbahn und mit TV-Übertragung!
1961 Die Eurovision übeträgt in 6 Länder und ACBB Paris entführt den Pokal definitiv nach Paris.
Tschechoslovakisches Zwischenspiel
1964 Füssen gewinnt den Spengler Cup, erfährt dies aber erst zu Hause, nachdem Favorit Spartak Prag sein letztes Spiel überraschend gegen die Schweden von MoDo Alfredshem verloren hatte.
1965 Dukla Jihlava, CSSR, wird Turniersieger - Davos belegt mit Null Punkten das Schlusslicht.
1966 Gleiche Geschichte wie 1965! Der starke Schneefall ist auf der offenen Kunsteisbahn ein grosser Störfaktor.
Die Russen kommen!
1967 Première auf Davos Eis: Lokomotive Moskau besiegt das kanadische Team der Kingston Aces. Anstelle von Davos spielt eine Schweizer Auswahl.
1968 Dukla Jihlava gewinnt zum dritten Mal - Davos fehlt noch immer - Das Schweizer A-Team bleibt punktelos.
1969 Davos ist zurück im Geschäft - aber Lokomotive Moskau gewinnt das Finalspiel gegen Dukla Jihlava mit 2 : 1 vor 5'200 Zuschauern.
Japaner und Polen in Davos
1971 Die japanische Olympia-Auswahl tourt vor Sapporo in Europa und belegt am Spengler Cup den dritten Rang.
1972 Slovan Bratislava erster Turniersieger nach Penaltyschiessen.
1974 Slovan Bratislava erneut Sieger im Penaltyschiessen - diesmal gegen Polen.
Rückkehr zu den Wurzeln
1977 Nach zweifelhaften Erfahrungen als Länderturnier kommt jetzt wieder die Formel «Einladungsturnier für Clubs» zum Zug.
1979 Erstes Turnier unter dem neuen Hallendach. Die Zuschauerzahl steigt um 11 Prozent auf 41'000.
1983 Alle Sitzplatzkarten im Vorverkauf abgesetzt - 54'000 Zuschauer verfolgen das 57. Turnier.
«Team Canada» läutet neue Ära ein
1984 Die erste Teilnahme des «Team Canada» bringt gleich den Sieg!
1987 Die vierte Teilnahme der Kanadier endet mit dem dritten Turniergewinn.
1988 Jetzt greifen auch die Amerikaner ins Geschehen ein: Die USA Selects gewinnen mit Ron Wilson den Pokal!
Auch Kloten, Lugano und Fribourg mischen mit
1990/91/92 Der B-klassige HC Davos wird durch andere Schweizer Clubs ersetzt. 1991 unterliegt Lugano im Final ZSKA Moskau unter Wiktor Tichonow.
1993 Comeback von Davos mit dem 2. Turnierrang - dank den Russen Slawa Bykow und Andrei Chomutow von Fribourg-Gottéron. Der Pokal geht nach Färjestad (Schweden).
1995-98 Team Canada gewinnt viermal in Folge!
Germany is back. Aber auch der HCD!
1999 Die Kölner Haie lassen Magnitogorsk aus Russland und das Team Canada hinter sich.
2000 Der HCD gewinnt mit Arno Del Curto nach 42 Jahren Unterbruch das grosse Heimturnier mit einem 4 : 2 gegen Team Canada.
2001 «75 Jahre Spengler Cup»: Der HCD wiederholt seinen Vorjahressieg wiederum gegen Team Canada mit 4 : 3 nach Verlängerung.
Im Jahr des Lockouts: 18 NHL-Topstars in Davos
2004 Joe Thornton, Rick Nash und Niklas Hagman «veredeln» für eine Saison das Gastgeber-Team. Davos gewinnt den Final gegen Sparta Prag mit 2 : 0.
2005 Neue Nordtribüne, 11 praktisch ausverkaufte Spiele und mit Metallurg Magnitogorsk ein russisches Siegerteam, das dem Team Canada im Final keine Chance lässt.
2006 14. Spengler Cup-Sieg für den HC Davos, der das Team Canada knapp mit 3 : 2 bezwingt. Auf dem 3. Platz des äusserst spannend verlaufenen Turniers findet sich IK Mora aus der schwedischen Eliteserie.
LIVE-TICKER
Eishockey: NLA-Playoffs
Lions - Zug
Lugano - Bern
Fribourg - Servette
Kloten - Davos
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Tigers - Lakers
Ambri - Biel
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ERGEBNISSE
Minsk - Davos2:3
Canada - Karlovy7:6 n.P.
Davos - Karlovy5:3
Mannheim - Minsk1:2
Karlovy - Mannheim1:2 n.P.
Canada - Davos6:2
Mannheim - Canada5:2
Karlovy - Minsk0:8
Minsk - Canada4:3
Davos - Mannheim3:1
Final:
Davos - Minsk1:3
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