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Glen Metropolit: Zauberer und Arbeiter in einem

Er ist der Mann, der aus der homogenen kanadischen Truppe herausragt: Glen Metropolit. Immer wieder verzaubert er die Hockey-Schweiz mit brillianten Einzelleistungen und spektakulären Zauberpässen. Er ist auch der Spieler, der das Team Canada vor dem vierten erfolglosen Jahr in Serie bewahren soll.

Was wurde der Kanadier gelobt, als er in der Saison 2005/2006 zum ersten Mal in der Schweiz beim HC Lugano Halt machte: ''Zu gut für die Schweiz'', titelte damals selbst das Schweizer Staatsfernsehen. 65 Skorerpunkte in 44 Spielen unterstrichen diese Betitelung auf eindrückliche Art und Weise. Unter der Regie des genialen Centers holten sich die ''Bianconeri'' den Schweizer Meistertitel, der bis heute ihr Letzter war. 

Rückkehrer und Tausch-''Opfer''

Fast schon logischerweise kehrte Metropolit nach der überragenden Saison in die NHL zurück. Zunächst machte der Regisseur bei den Atlanta Trashers halt, wo er die Saison mit einer Plus-9-Bilanz beschloss. Auch die Punkteausbeute war mit 28 Skorerpunkten in 57 Spielen ganz ordentlich. 

Dennoch war nach einer Saison bei den Thrashers schon wieder Schluss für den Kanadier - sein Klub tauschte ihn mit dem US-Star Keith Tkachuk von den St. Louis Blues. Nachdem Metropolits Vertrag auch dort nicht verlängert wurde, erfolgte der Transfer zu den Boston Bruins. 

Erfolg in Montreal

Nach Boston ging die Reise weiter zu den Philadelphia Flyers. In 55 Spielen bei den Flyers gelangen ihm 14 Skorerpunkte, womit sich sein Arbeitgeber nicht zufrieden gab.

So folgte 2009 der Transfer zu den Montreal Canadiens, wo er überzeugte konnte. Im Rückblick war die Saison 09/10 Metropolits erfolgreichste in Nordamerika. So vermag es zu erstaunen, dass Metropolit zu diesem Zeitpunkt in die Schweiz zurückkehrte.

Zuger Meisterträume

Dem EV Zug gelang die Verpflichtung des Spielmachers und Metropolit stellte seine Qualitäten auf Anhieb unter Beweis. Sowohl letzte Saison als auch in dieser Spielzeit erzielt der Angreifer im Schnitt mehr als einen Skorerpunkt pro Spiel. In Zahlen gefasst heisst das: 53 Punkte in 47 Spielen in der vergangenen Saison und 29 Punkte in 29 Spielen aktuell. Nicht zuletzt dank Metropolits Qualitäten träumen die Zentralschweizer von dem Meistertitel. 

Erwähnenswert ist ausserdem, wie der mittlerweile 37-jährige Kanadier seine Rolle im Eishockey sieht. Vor dieser Saison antwortete Metropolit auf die Frage des Schweizer Fernsehens, was man denn von ihm erwarten könne, nicht etwa aussergewöhnliche Tricks oder eine Leaderrolle, sondern schlicht und einfach: ''Harte Arbeit.''

Von Marco Krieg

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