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SRF: 24 Kameras und ein Hauch von ''Big Brother''
SRF: 24 Kameras und ein Hauch von ''Big Brother''
Steffi Buchli im Einsatz am Spengler Cup

24 Kameras und rund 50 Personen sorgen für den Host Broadcaster Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) dafür, dass Eishockeyfans auf der ganzen Welt den Spengler Cup live miterleben können.

Einen Steinwurf von der Vaillant Arena entfernt steht das "Epizentrum" des Fernsehens: Der Übertragungswagen von SRF, von wo die Spengler Cup-Bilder in HD-Qualität – dem heutigen Standard im Sport – rund um den Globus verbreitet werden.

20 Personen auf engstem Raum

Von aussen sieht der Wagen wohl gross aus, doch ein Blick ins Innere zeigt vor allem eines – Technik pur und knapp 20 Personen auf engstem Raum, die hoch konzentriert an der Arbeit sind. Mit 24 Kameras werden die Szenen aus dem Innern des Stadions wie auch rund um die Arena bildlich festgehalten. 15 dieser Kameras sind dafür da, um das Weltsignal sicherzustellen. Also jenes Programm, das beispielsweise in Kanada ausgestrahlt wird.

Die restlichen 9 Kameras fangen für das deutschschweizer Programm die Emotionen und das Geschehen neben dem Eis ein und reichern das Weltsignal für SRF an. Zum Beispiel das Interview, das Steffi Buchli unmittelbar vor dem Auftaktspiel zwischen Kloten und Riga mit Dinamos Torhüter Chris Holt führte. Oder Berichte und Interviews von Steffi Buchli und Rainer M. Salzgeber während der Pausen – in jener Zeit werden im Ausland atmosphärische Bilder des tief verschneiten Davos mit dem Kaiserwetter gezeigt. Und so beste Werbung für den Winterkurort gemacht.

15 Bildschirme überwachen

Die finale Entscheidung, welche Bilder die Menschen daheim in der Stube zu sehen bekommen, fällt Regisseur Beni Giger. Von seinem Platz im Übertragungswagen aus blickt er auf 15 Bildschirme – einen für jede der 15 Kameras, die fürs Host Broadcasting eingesetzt werden. Auf jedem Bildschirm ist der Name der jeweiligen Kamerafrauen oder -männer geklebt, damit er per Funk mit ihnen persönlich kommunizieren kann.

Hinter Giger sitzen drei bis vier Video-Editoren, die für den Regisseur während dem Spiel heisse Szenen wie Tore oder Strafen aufbereiten, damit die TV-Zuschauer nichts verpassen und mit Wiederholungen verwöhnt werden können. Neben diesen Personen sind drei Ton- sowie fünf Bild-Operateure und eine Person für die Grafikeinblender im Einsatz. Zudem sitzen drei Personen für das SRF-Programm in einem separaten Raum im gleichen Übertragungswagen.

Hektik kaum spürbar

Die Platzverhältnisse sind gedrängt, doch es ist kaum Hektik spürbar. Die Anweisungen erfolgen in gedämpftem, aber bestimmtem Ton, die Routine ist spürbar. Ein Highlight sind die Übertragungen aus den Garderoben der Teams, die einen Hauch von "Big Brother" in den Spengler Cup bringen. Die Kameras sind in den Garderoben fix montiert.

"Ausser beim HCD", sagt Beni Giger, "dort setzen wir eine Schulterkamera ein, denn Arno Del Curto will wissen, wann gefilmt wird." Dass trotz der Vielfalt an Kameras weder nackte Körper noch verfängliche Aussagen in die Stuben gelangen, auch dafür sorgt der Regisseur. "Dann schalten wir sofort weg", so Beni Giger. 

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LIVE-TICKER
Heute stehen keine Live-Ticker auf dem Programm
ERGEBNISSE
Gruppe Torriani:
Kloten - Riga2:9
Wolfsburg - Kloten0:6
Riga - Wolfsburg3:1
Gruppe Cattini:
Canada - Vitkovice7:1
Davos - Vitkovice2:1
Canada - Davos1:8
Pre-Semifinals:
Kloten - Vitkovice1:5
Canada - Wolfsburg2:3 n.P.
Semifinals:
Davos - Vitkovice4:2
Riga - Wolfsburg4:1
Final:
Davos - Riga3:2
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