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Messier: ''Die Spieler sollen nicht denken müssen''

Der Medienraum in der Vaillant Arena ist gut gefüllt, die Spannung unter den Journalisten spürbar. Kein Wunder, wird doch in wenigen Minuten eine Hockey-Legende den Saal betreten.

Mark Messier kommt. Klar, dass dies auch für erfahrene Medienprofis etwas ganz Spezielles ist. Als der 49-Jährige dann zu sprechen beginnt, kleben alle an seinen Lippen.

Das sagt Mark Messier über...

...den Spengler Cup: ''Ich habe schon in der Vergangenheit viel von diesem Turnier gehört. Alles war durchwegs positiv. Dies bestätigt sich jetzt, wo ich hier bin. Alles ist professionell organisiert, das Spielniveau hoch, die Tradition allgegenwärtig. Ich denke, dass wir im Laufe der Tage immer noch bessere Spiele sehen werden.''

...die Herausforderung als Trainer des Team Canada: ''Wir hatten vor dem Turnier lediglich zwei volle Trainingstage, um den Spielern unser Spielsystem zu erklären. Dabei haben wir viel mit Videos gearbeitet. Entscheidend ist für mich: Ich will kein taktisches Korsett, aber eine Struktur im Spiel haben. Diese darf nicht zu kompliziert sein, denn wenn du als Spieler während einem Einsatz denkst, bist du paralysiert. Die Jungs sollen weiterhin instinktiv handeln, nur dann kann man Erfolg haben.''

...die Verantwortung, das kanadische Trikot zu tragen: ''Wenn du für Kanada spielst, gibt es keine Freundschafts- oder Testspiele. Auch hier am Spengler Cup ist dies so: Wir wollen gewinnen. Wir haben dieses Winner-Image und wollen es auch behalten. Ob wir tatsächlich triumphieren, wird man sehen. Was aber sicher ist: Wir werden gegen jedes Team alles geben, egal ob wir schon qualifiziert sind oder nicht.''

...seine Vorstellung von Teamplay: ''Ich habe in meiner Karriere mit vielen grossartigen Spielern zusammengespielt und mit vielen tollen Trainern gearbeitet. Ich versuche, diese Erfahrung zu nutzen. Ich möchte die Spieler inspirieren. Egal welche Rolle ein Athlet hat - er soll sie perfekt ausüben. Am Schluss geht es immer darum, sich für das Team zu zerreissen - das Ego muss in den Hintergrund gestellt werden.''

...das Spiel gegen den HC Davos: ''Es ist eine wichtige Partie, auch wenn sie nicht darüber entscheidet, ob wir im Turnier verbleiben oder nicht. Es wird laut werden, die Fans werden viele Emotionen hineinbringen. Wir kennen den HCD, haben viele Videos angeschaut - es gibt keine Geheimnisse. [...] Besonders stark scheint mir das Powerplay von Davos zu sein, zudem betreiben sie ein hartes Forechecking. Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir nicht viel Zeit haben werden um zu Passen oder zu Schiessen.''

...seine Ziele im Hockey-Business: ''Ich coache für die Erfahrung und nicht, weil ich ein konkretes Ziel verfolge. Ob ich einmal ein NHL-Team trainieren werde, steht in den Sternen. Auch die Aufgabe des General Managers, die ich bereits kennenlernen durfte, ist spannend.''

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Kloten - Riga2:9
Wolfsburg - Kloten0:6
Riga - Wolfsburg3:1
Gruppe Cattini:
Canada - Vitkovice7:1
Davos - Vitkovice2:1
Canada - Davos1:8
Pre-Semifinals:
Kloten - Vitkovice1:5
Canada - Wolfsburg2:3 n.P.
Semifinals:
Davos - Vitkovice4:2
Riga - Wolfsburg4:1
Final:
Davos - Riga3:2
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