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Mehr Teams, mehr Konkurrenz, mehr Action
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IIHF-Präsident Rene Fasel freut sich auf den Spengler Cup

Am Sonntag, 26. Dezember, wird der Spengler Cup 2010 mit der Auftaktpartie Genf Servette - SKA St.Petersburg so richtig lanciert. Im Interview erzählt René Fasel, Präsident der Internationalen Eishockey-Föderation (IIHF) unter anderem, weshalb er das Jahr so gerne mit dem Spengler Cup in Davos ausklingen lässt.

René Fasel, welchen Stellenwert hat der Spengler Cup aus Ihrer Sicht für die Schweiz und für das Eishockey im Allgemeinen?

Ich denke, dass der Spengler Cup etwas ganz Besonderes ist - nicht nur für das Schweizerische Hockey, sondern auch für die gesamte europäische Eishockey-Szene. Zudem ist mit der Teilnahme des Team Canada auch immer Interesse am Turnier in Nordamerika garantiert. Besonders in den letzten Jahren, durch die Teilnahme von Teams aus Osteuropa ist das Interesse an diesem alljährlichen Clubturnier in beide Richtungen, Osten sowohl als auch Westen, gewachsen. Welches andere Invitational Tournament kann das schon von sich behaupten? Durch den jahrelangen Erfolg des Turniers und damit einhergehenden Prestige-Faktor für alle Teilnehmer hat Fredi Pargätzi keine Probleme damit, das Team Canada bei der Stange zu halten oder neue Teams ins Boot zu holen. Das freut mich für ihn und sein gesamtes Team, da diese Leute mit sehr harter und professioneller Arbeit einen grossen Beitrag für den Eishockeysport leisten.

Ist der Spengler Cup auch für Sie persönlich etwas Spezielles?

Im Vergleich zu anderen Turnieren hat der Spengler Cup einfach etwas Besonderes. Die spannende Atmosphäre in der Halle sowie die besinnliche Stimmung in ganz Davos, das bedeutet für mich Weihnachten. Wenn es mein Terminkalender erlaubt, verbringe ich so viele Tage wie möglich am Spengler Cup. Es bedeutet für mich Zeit mit meiner Familie zu verbringen, die ich durch meinen straffen Zeitplan das ganze Jahr hindurch leider nur sehr selten geniessen kann. Ich freue mich jedes Jahr auf's Neue darauf, das Jahr in Davos ausklingen zu lassen.

Turnierchef Fredi Pargätzi ist dieses Jahr angespannter als in der Vergangenheit. Wie sehen Sie die Modusänderung und hat Pargätzi Grund nervös zu sein?

Grundsätzlich finde ich, dass Fredi Pargätzi dem 26. Dezember beruhigt entgegensehen kann. Das neue Format mit sechs Teams wird gut ankommen. Solide Leistungen werden dadurch mehr honoriert. Die Gruppensieger können den Spengler Cup in nun nur vier Spielen gewinnen, anstatt in fünf wie bis anhin. Ausserdem steht in jeder Partie etwas auf dem Spiel. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass Zuschauer und Medien sowie auch die Teams selbst erfreut auf solche Änderungen reagieren, das Neue hat immer seinen Reiz. Mehr Teams bedeuten mehr Konkurrenz, mehr Konkurrenz bedeutet mehr Action. Zweifelsohne eine wünschenswerte Situation für jeden Fan.

Welches Team ist Ihr Favorit?

Prognosen abzugeben ist immer schwer. Nach vielen gescheiterten Versuchen den Gewinner vorauszusagen, bin ich hier eher ein wenig zurückhaltend. Was ich jedoch mit Sicherheit sagen kann, ist, dass ich mich sehr darauf freue, SKA St. Petersburg live hier in der Schweiz zu sehen. Die russische Eleganz unser Spiel zu spielen hat mir schon immer sehr imponiert.

Wie sehen Sie die Zukunft des Spengler Cup?

Ich glaube, der Spengler Cup ist auf dem richtigen Weg, auch in den kommenden Jahren ein traditionsreicher Event im internationalen Kalender zu bleiben, mit Hockey vom Feinsten. Die Crew rund um Fredi Pargätzi beobachtet die Trends und stellt sicher, dass sich das Turnier Jahr für Jahr auf allen Ebenen weiterentwickelt - im sportlichen Bereich sowie in der Vermarktung. Keine Frage - the Spengler Cup is here to stay.

TWITTER - @SPENGLERCUP
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ERGEBNISSE
Gruppe Torriani:
Kloten - Riga2:9
Wolfsburg - Kloten0:6
Riga - Wolfsburg3:1
Gruppe Cattini:
Canada - Vitkovice7:1
Davos - Vitkovice2:1
Canada - Davos1:8
Pre-Semifinals:
Kloten - Vitkovice1:5
Canada - Wolfsburg2:3 n.P.
Semifinals:
Davos - Vitkovice4:2
Riga - Wolfsburg4:1
Final:
Davos - Riga3:2
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