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''Ganz Davos freut sich auf den Spengler Cup''
''Ganz Davos freut sich auf den Spengler Cup''
Seit fünf Jahren ist Paul Schnider beim Spengler Cup für den Spielbetrieb verantwortlich. Bild: pd

Er wohnt an der Skistrasse und seine Sportler-Glanzzeiten erlebte er als Volleyballer von Galina Schaan. Seit fünf Jahren gehört seine Freizeit aber dem Eishockey: Paul Schnider ist beim Spengler Cup Davos Verantwortlich für die Spielorganisation.

Zeitnehmer, Punktrichter, Schiedsrichter-, Strafbank-, Hintertorkamera- und Videowürfel-Betreuer und Werbefahrer, sie alle gehören am Spengler Cup einem Team an. Ihr Chef, Paul Schnider, erzählt von den vielfältigen Einsätzen, die vollste Aufmerksamkeit verlangen. Rund 300 Stunden im Jahr investiert der Sekundarlehrer in seiner Freizeit für den Hockey Club Davos und den Spengler Cup.
46 Helferinnen und Helfer unterstützen ihn während der Saison. 15 bis 17 Personen sind es pro Spengler Cup-Spiel. Vor allem die Ausbildung seiner Helfer ist sehr wichtig. Er selber ist verantwortlich für die Regel- und Zeitnehmerkurse, organisiert das Training für die Fahrer der Werbeautos und prüft das Material. Die Punktrichter und Speaker werden beim Eishockeyverband in Bern geschult.

Zuverlässigkeit als erstes Gebot

Vor einer neuen Saison heisst es für Paul Schnider Abgänge zu kompensieren: «Bis jetzt fand ich zum Glück immer Leute. Wichtig ist, dass diese nicht nur guten Willen zeigen, sondern dass sie vor allem zuverlässig sind.» Als Saison- oder Spengler Cup-Vorbereitung schreibt Schnider die Vorlagen mit den Arbeitsabläufen neu und informiert sich an den OK-Sitzungen des Spengler Cup. Während eines Spielbetriebs betreuen zwei Personen die Uhr, ein Punktrichter ist für den elektronischen Spielbericht zuständig, der jeweils während den Spielen an den Verband sowie an den Teletext geht. Die Betreuer der Schiedsrichter sind bemüht, dass sich die Schiedsrichter wohl fühlen. Er bringt ihnen u.a. das Essen in die Kabine, sorgt dafür, dass die Kufen ihrer Schuhe geschliffen oder dass ihre anderen Wünsche erfüllt werden. Für die Strafbankbetreuer und die Zeitnehmer kann ein Abend schon mal hektisch werden, vor allem in Situationen, in denen mehrere Strafen ausgesprochen sind. Ebenso in Schniders Tätigkeitsbereich gehört die Betreuung des Hintertorkamera- und des Videowürfelbedieners. Anders als im Meisterschaftsbetrieb sind beim Spengler Cup der Speaker und der DJ externe Mitarbeiter und gehören nicht ins Team des Leiters Spielbetrieb.

Hektisch vor, ruhig während des Spiels

Paul Schnider ist während des ganzen Jahres für den Eishockeysport im Einsatz: «Es vergeht fast kein Tag, an dem ich nicht im organisatorischen Bereich im Einsatz stehe, sei es auch nur das Beantworten von E-Mails.» Vor den Spielen appelliert er immer wieder an die Aufmerksamkeit seiner Mitarbeiter: «Es ist nicht auszurechnen, welche Folgen ein Fehler haben kann. Ein böser Schnitzer auf der Strafbank oder auf der Uhr könnte zum Beispiel eine Forfait-Niederlage bedeuten.» Vor einem Spengler Cup-Spiel spricht sich Schnider wegen des Einlaufens ab und klärt, ob alle seine Helfer auf ihrem Platz sind. Dann wird es für ihn - passiert nichts Aussergewöhnliches - ruhig.

Nach dem Eishockey das Langlaufen

Seit zehn Jahren ist Schnider bei den Heimspielen des Hockey Club Davos und beim Spengler Cup dabei. Fünf Jahre als Zeitnehmer und seither als Chef Spielbetrieb. Das jährliche Highlight sei unbestritten der Spengler Cup: «Ganz Davos freut sich auf diese Tage. Ich persönlich lerne viele Leute kennen, seien es Spieler, Mitarbeitende des Fernsehens oder der Vermarktungsfirma IMG.» Für den diplomierten Naturwissenschafter sei die Arbeit in der Vaillant-Arena ein Abwechslung zum Schulbetrieb: «Mich interessiert neben den Alltagsaufgaben auch der Blick in wirtschaftliche Belange.»
Eishockey spielt Schnider selber weniger, es sei denn, es werde aus Plausch ein Lehrerteam zusammengestellt. Ist an Silvester die Spengler Cup-Spielzeit vorbei, widmet er sich gerne seiner Familie oder betätigt sich als Servicemann bei seinen 13- und 16-jährigen Mädchen Selina und Lara, die von Dezember bis Anfang April wöchentlich an regionalen oder schweizerischen Langlaufrennen teilnehmen.

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Kloten - Riga2:9
Wolfsburg - Kloten0:6
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Gruppe Cattini:
Canada - Vitkovice7:1
Davos - Vitkovice2:1
Canada - Davos1:8
Pre-Semifinals:
Kloten - Vitkovice1:5
Canada - Wolfsburg2:3 n.P.
Semifinals:
Davos - Vitkovice4:2
Riga - Wolfsburg4:1
Final:
Davos - Riga3:2
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