04.06.2010
Spengler Cup in einer neuen Dimension

Marc Gianola freut sich an der Eishockey-WM über den tollen Auftritt der Schweizer.
Marc Gianola aber hat das Werkzeug gewechselt. Anstatt mit seinem Team auf dem Eisfeld um Punkte zu kämpfen, arbeitet er sich in die verschiedenen Computer-Programme ein. Seit 1. Mai ist der ehemalige Spitzen-Eishockeyaner, der sich parallel zu seiner Karriere zum Marketingplaner und technischen Kaufmann ausgebildet hat, beim HC Davos für das Marketing zuständig.
Marc Gianola, am Spengler Cup sind Sie als Spieler des HC Davos verabschiedet worden. Jetzt sind Sie wieder beim HC Davos. Wie fühlt sich die Rückkehr an?
Für mich ist es ein Neuanfang. Ich arbeite nun für den Sport, betreibe aber keinen Sport mehr. Ich weiss zwar dank meiner Ausbildung und meinem Wissen aus der Zeit als Sportler, um was es geht, aber ich muss mich zuerst wieder einarbeiten. Auf jeden Fall ist es super, dass ich weiterhin mit dem Sport verbunden bleibe.
Inwiefern werden Sie mit dem Spengler Cup zu tun haben?
Ich bin im Organisationskomitee der Assistent von Fredi Pargätzi.
Dann besuchten Sie auch die Eishockey-WM?
Ja, genau.
Und Sie verfolgten die Schweizer Mannschaft bestimmt mit grossem Stolz.
Ja, es ist sensationell wie die Schweizer vor allem in der Vor- und Zwischenrunde
spielten. Ich hoffte auf eine Medaille. Schliesslich hat es aber leider nicht ganz
geklappt.
Denken die Eishockeyaner Ende Mai bereits wieder an Eishockey oder den
Spengler Cup?
Im Moment sind diese mit Sommertraining beschäftigt und das ist ja nicht gerade
die Disziplin, die sie lieben. Das erste Eistraining und damit auch die Gedanken an
Meisterschaft und Spengler Cup sind in diesem Moment noch weit weg.
Der Spengler Cup Davos 2010 wird mit neuem Modus in die Geschichte eingehen.
Wo sehen Sie die Chance dieser Veränderung?
Der neue Modus und die weniger grosse Belastung ist eine riesige Chance, noch
hochkarätigere Teams nach Davos zu holen. Dass neu zwei Schweizer Teams spielen
werden ist sehr wertvoll und macht den Spengler Cup in allen Regionen der Schweiz
interessant. Für die Eishockeyfreunde geht der Spengler Cup damit in eine neue
Dimension.