13.03.2010
Erfolgsgeschichte Spengler Cup geht weiter

Melanie Felder, Projektleiterin von IMG
Der Spengler Cup Davos und IMG wollen Sponsoren, Partner und regionalen Unternehmen weiterhin eine Kundenplattform auf hohem Niveau bieten. Daher
wird 2010 insbesondere in das Catering investiert. Dies und vieles mehr verrät Melanie Felder, Projektleiterin des Vermarkters IMG, im folgenden Interview.
Melanie Felder, IMG hat den Vertrag mit dem Spengler Cup Davos frühzeitig bis 2014 verlängert. Was sprach dafür?
Der Hauptgrund für die Vertragsverlängerung liegt darin, dass wir vom Potenzial des Spengler Cup überzeugt sind. Die Kombination aus erstklassigem Eishockey, Unterhaltung und Bündner Bergwelt begeistert bereits seit 83 Jahren. Dem OK ist es gelungen, einerseits die Tradition des Turniers zu bewahren und andererseits das Produkt Spengler Cup den aktuellen Trends anzupassen. Die Tatsache, dass der Spengler Cup nach 2007 und 2008 auch in unserem dritten Jahr ausvermarktet war, zeigt die Attraktivität des Turniers. Durch die langfristige Zusammenarbeit kann die Kontinuität in der Vermarktung gewährleistet werden. Die Erfolgsgeschichte Spengler Cup wird weitergehen und wir freuen uns, das Turnier zusammen mit dem OK kontinuierlich weiter zu entwickeln.
Welches sind für IMG als Vermarkter die grössten Herausforderungen hinsichtlich des Spengler Cup 2010?
Dies ist der Moduswechsel mit der Steigerung von fünf auf sechs Teams. Das sechste
Team bringt in der Vermarktung eine Herausforderung mit sich, wie die Aufteilung
der werblichen Präsenz erfolgt. Wir können jedoch weiterhin garantieren, dass
wir auch in Zukunft mit einem klaren Sponsorenkonzept auftreten werden. Falls das
sechste Team eine Schweizer Mannschaft sein sollte, ist auch das Thema Sicherheit
nicht zu unterschätzen. Diesbezüglich laufen die Vorbereitungen seitens OK,
damit die Stimmung am Spengler Cup auch in Zukunft friedlich und sportlich sein wird. Wir sind überzeugt, dass der Spengler Cup durch diese Neuerung noch attraktiver wird und freuen uns auf die erste Austragung mit fünf europäischen Top-Teams und dem
Team Canada.
Wird es Änderungen in der Hospitality-Konzeption geben?
Sicher ist, dass wir den «Eisdome» auch 2010 auf dem Kurgarten aufbauen werden.
Das Grundkonzept hat sich in den letzten drei Jahren bewährt und daran wollen wir
auch 2010 festhalten. Einige Änderungen wird es sicherlich geben, allerdings ist es
zum heutigen Zeitpunkt noch zu früh, um über Details zu sprechen. Wir wollen Sponsoren, Partner und regionalen Unternehmen weiterhin eine Kundenplattform auf
hohem Niveau bieten und werden 2010 insbesondere in das Catering investieren.
Was wird sich in den nächsten Jahren aus Ihrer Sicht im Bereich TV, Internet und Mobile ändern?
Die Bereiche Online und Mobile werden sich weiter entwickeln. Auch die sozialen
Netzwerke, wie beispielsweise Facebook, werden eine immer wichtigere Rolle spielen. Dieser Entwicklung müssen wir auch im Bezug auf den Spengler Cup gerecht
werden und diese Plattformen verstärkt einbinden. Die TV-Berichterstattung am
Spengler Cup ist bereits auf sehr hohem Niveau. Wünschenswert wäre natürlich,
dass seitens SF die Berichterstattung insbesondere vor und nach dem Event ausgebaut wird. Mit Eurosport erreichen wir eine gute Abdeckung im europäischen Markt und wollen diese weiter ausbauen.