31.12.2009
Die Topskorer schlagen erneut zu

Jurai Kolnik konnte auch im Finalspiel jubeln, trotzdem reichte es nicht zum Sieg
Dynamo Minsk heisst der Sieger des Spengler Cups 2009. Die Weissrussen setzten sich im Final mit 3:1 durch. Dabei schlug auch wieder die Sturmlinie zu, die in den 5 Spielen bereits 21 Skorerpunkte gesammelt hat. Bei Davos machte dafür ein Verstärkungsspieler seinem Namen alle Ehre
1. Star: Dennis Kochetkov (Dynamo Minsk):
Die gefährlichste Sturmlinie des Spengler Cups schlug auch im Final zu. Dabei veredelte Kochetkov eine Aktion über Turnier-Topskorer Varlamov und Chupris zum 2:0 und damit zur Vorentscheidung. Danach konnte Minsk nämlich die Partie nach ihren Gunsten spielen, nämlich sich zurückzuziehen und auf Konter zu lauern. Für Kochetkov war es der dritte Turniertreffer, insgesamt kommt er auf 6 Skorerpunkte.
2. Star: Andrei Mezin (Dynamo Minsk):
Der Weissrussische Nationaltorhüter zeigte einmal mehr eine bärenstarke Leistung und musste sich nur beim Gegentor von Kolnik geschlagen geben. Danach war er der Garant, dass Minsk die Führung nicht mehr aus der Hand geben musste. Mezin machte mit zahlreichen Paraden sämtliche Offensivbemühungen der Davoser zunichte, die mit fortschreitender Dauer immer verzweifelter auf das Minsker Tor losstürmten.
3. Star: Jurai Kolnik (HC Davos):
Nomen est omen beim Verstärkungsspieler Jurai Kolnik. 5 Tore erzielte der Flügelstürmer in den fünf Spielen, für die er aus Genf nach Davos gekommen war. Der Slowake scheint eine eingebaute Torgarantie zu haben. Auch im Finalspiel traf Kolnik, zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer, welcher die Davoser Schlussoffensive im letzten Drittel einläutete. Dabei stellte Kolnik seinen einmaligen Torriecher unter Beweis, als er den Rebound nach einem Vorstoss von Salmonsson verwertete.