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''Derniere'' als Prolog für Olympia
''Derniere'' als Prolog für Olympia
IIHF Präsident Rene Fasel freut sich auf den Spengler Cup

Der Spengler Cup in Davos wird vom 26. bis 31. Dezember zum letzten Mal im alten Format mit fünf Teams ausgetragen. Die Vorbereitung für das neue Format mit sechs Mannschaften für 2010 laufen bereits auf Hochtouren.

Spengler-Cup-Präsident Fredi Pargätzi bestätigte an einer Medienkonferenz am Hauptsitz des Weltverbandes IIHF in Zürich: "Wir müssen reagieren, um die Tradition wahren zu können. Die Teams nehmen einige Strapazen auf sich. Die Spieler spielen vielleicht erstmals in ihrem Leben auf 1600 Meter über Meer."

Fasel als "Privatperson" in Davos

Pargätzi überreichte IIHF-Präsident René Fasel ein Spegler-Cup-Präsent als Zeichen einer langjährigen "Freundschaft". "Ich war selbst dreimal als Linesman und zweimal als Headschiedsrichter am Spengler Cup aktiv. Ich bin in Davos mehr als Privatperson mit der Familie und weniger als IIHF-Präsident präsent", sagt Fasel.

Für Fasel ist der Spengler Cup quasi der Prolog vor dem grössten Eishockey-Fest der Saison, den Olympischen Spielen in Vancouver. "Eishockey wird der König von Olympia sein", ist sich der Freiburger sicher.

Turbulente Wochen bei Teilnehmer

Zwei der fünf Spengler-Cup-Teilnehmer 2009 haben turbulente Wochen hinter sich. Der tschechische Meister Karlovy Vary (derzeit Tabellenelfter) und der im Fokus stehende Spengler-Cup-Neuling Dynamo Minsk (WRuss) aus der KHL haben in den letzten Wochen den Trainer gewechselt.

Der Weissrusse Alexander Andrijewski löste in Minsk Mitte Oktober Glen Hanlon ab. Das Team war am Donnerstag vor dem Abendspiel gegen den letztjährigen Spengler-Cup-Gewinner Dynamo Moskau in der KHL auf Platz 17 von 24 Teams klassiert. Bei Dynamo Minsk zählt unter anderen der Finne Ville Peltonen (war Meister mit Lugano) zu den Leistungsträgern.

Mannheim gleich viermal gefordert

"Wir werden am 1. Januar bereits nach Nowosibirsk fliegen, wo wir am 3. Januar bereits wieder in der KHL im Einsatz stehen. Sollten wir den Final in Davos nicht erreichen, werden wir bereits am 31. Dezember die Rückreise antreten", sagte Vizepräsident Wladimir Gontscharow. Die Weissrussen werden sich nur dann mit ein bis zwei Spielern verstärken, "wenn diese auch in der nächsten Saison als Spieler zu uns stossen könnten".

Adler Mannheim nahm schon fünfmal am Spengler Cup teil. Der fünffache DEL-Champion (Rekord) begab sich erstmals 1958 ins Landwassertal. Die Deutschen sind in Davos gleich in den ersten vier Tagen hintereinander gefordert. Der dunkelhäutige kanadische Goalie mit Spengler-Cup- und NHL-Erfahrung, Fred Brathwaite (ex Team Canada), ist der Star des Teams, das mit ein bis zwei Ergänzungsspielern antreten wird.

Simpson und Shedden als Assistenten

Beim Team Canada sind Craig MacTavish (51/spielte 19 NHL-Saisons in der NHL) als Headcoach, Sean Simpson (ZSC) wieder als Assistent und Doug Shedden (Zug) als zweiter Assistent vorgesehen. Neben Spielern aus der Schweiz werden auch AHL-Akteure das Team der Kanadier bilden. (Si)

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ERGEBNISSE
Minsk - Davos2:3
Canada - Karlovy7:6 n.P.
Davos - Karlovy5:3
Mannheim - Minsk1:2
Karlovy - Mannheim1:2 n.P.
Canada - Davos6:2
Mannheim - Canada5:2
Karlovy - Minsk0:8
Minsk - Canada4:3
Davos - Mannheim3:1
Final:
Davos - Minsk1:3
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