23.11.2009
Ohne Britta Mast geht niemand schlafen

Britta Mast: ''Einen Anlass mit vielen Zuschauern mitorganisieren zu dürfen und dabei die Begeisterung in ihnen zu wecken, ist der schönste Teil an meinem Job.''
Wenn in gut sechs Wochen die 83. Auflage des traditionellen Spengler Cup der Vergangenheit angehört, wird auch Britta Mast ein Stein vom Herzen fallen. Denn dieses Jahr erlebt sie ihre Feuertaufe als Verantwortliche für die Einquartierung aller Teams, der Ehrengäste und des gesamten Staffs des Hockey Clubs Davos.
Britta Mast kann trotz ihrer jungen 32 Jahre einen grossen Erfahrungsschatz im Bereich des Eventmanagements vorweisen.
Die gebürtige Bernerin absolvierte nach der Matura die Tourismusfachschule in Samedan im Engadin. Seither blieb sie dem Bündnerland als Wohn- und Arbeitsort treu. Nach einem Engagement bei der Alpenarena in Laax arbeitete Mast zwischenzeitlich für Davos Tourismus, bevor sie 2005 und 2007 für das Ski-Weltcup-Finale in der Lenzerheide verantwortlich war. Mittlerweile ist Mast nach Davos zurückgekehrt und leitet als Geschäftsführerin die Geschicke der Davos Services GmbH, einer Tochterfirma der Davos Destinations-Organisation.
Planung begann im Frühling
Durch den Kontakt mit OK-Präsident Fredi Pargätzi kam Britta Mast zur interessanten Aufgabe beim Spengler Cup. Nachdem sie die Arbeit ihrer Vorgängerin im Frühling übernahm, wartete zunächst viel Büroarbeit. Mit den verschiedensten Hotels wurden Gespräche geführt und bereits die Vorreservationen getätigt. Hauptsächlich ist Britta Mast für alle Teams und die Ehrengäste zuständig. Selbstverständlich unterstützt sie aber auch Medienschaffende und Sponsoren, welche immer wieder mit Bitten an die gelernte Tourismusfachfrau gelangen. Zuständig für 500 Betten Es sind viele Parallelen zum Ski-Weltcup-Finale festzustellen: "Sowohl der Spengler Cup wie
auch das Weltcup-Finale sind publikumsintensive Anlässe. Im organisatorischen Bereich gleichen sich die Aufgaben", erläutert die in Davos Clavadel wohnhafte Bernerin. Ob Ski oder Eishockey, eines bleibt für Britta Mast immer gleich: "Einen Anlass mit vielen Zuschauern mitorganisieren zu dürfen und dabei die Begeisterung in ihnen zu wecken, ist der schönste Teil an meinem Job." Am Spengler Cup müssen vier ausländische Teams beherbergt werden. Das sind pro Team etwa 40 Personen, wobei noch Angehörige der Teammitglieder, Medien, Ehrengäste und Staff vom HC Davos dazukommen. "Ich muss etwa 500 Betten bereit halten", so die Eventmanagerin.
"Hoffentlich gewinnt der HCD"
Nach einer etwas ruhigeren Phase im Sommer steigen Nervosität und Arbeitsdruck stetig. Sie frage sich ständig, ob sie denn wirklich genug Übernachtungen gebucht habe, denn teilweise fehlen Mast die nötigen Informationen von den Teams. Über die Festtage findet man im Landwassertal kaum mehr Übernachtungsmöglichkeiten und so ist das innere Kribbeln verständlich. Die Arbeit während des Turniers ist nicht planbar und grosse Hektik ist nicht auszuschliessen. Doch die Vorfreude bei Britta Mast ist bereits gross. Durch die laufende Saison fiebert sie schon mit dem HC Davos mit und so bleibt nur ein grosser Wunsch: "Hoffentlich gewinnt der HCD den Spengler Cup!"