07.11.2007
Viele Nationalspieler am Spengler Cup

Niinimaa spielt für Finnland
Im europäischen Eishockey ruht der Ligabetrieb in dieser Woche wegen Nationalmannschafts-Terminen. Am Karjala Cup in Helsinki treten neben dem Gastgeber Finnland auch Russland, Schweden und die Tschechische Republik an.
Und am Deutschland Cup in Hannover messen sich Deutschland, Dänemark, Japan, die Schweiz, die Slowakei und die USA miteinander. Für beide Turniere sind zahlreiche Spieler, welche in 50 Tagen mit ihrem Verein am Spengler Cup teilnehmen, für ihr Land aufgeboten worden.
Am Karjala Cup spielen: Janne Niinimaa (Davos) für Finnland. Vladimir Antipov, Alexander Eremenko, Andrei Kutejkin, Alexander Perezhogin und Alexei Tereshenko von Salavat Yulaev Ufa für Russland. Miroslav Blatak (Salavat) und Tomas Rolinek (Pardubice) nehmen für Tschechien teil.
Am Deutschland Cup spielen: Martin Ancicka, Michael Hackert und Christoph Ullmann von den Adler Mannheim für Deutschland. Andres Ambühl, Florian Blatter, Dario Bürgler und Peter Guggisberg vom HC Davos für die Schweiz. Jan Lasak und Radovan Somik von Pardubice spielen für die Slowakei, und für die USA sind die Adler-Spieler Adam Hauser und Blake Sloan im Einsatz.
Mit drei Siegen in Serie haben die Adler Mannheim kurz vor der Nationalmannschaftspause ihre Bilanz gehörig aufpoliert. Allerdings liegen sie in der DEL mit dem neunten Rang nach 21 Partien immer noch weit hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Noch schlechter ist in Tschechien der HC Möller Pardubice als elfter klassiert. Er hat aus 19 Spielen 21 Punkte eingefahren, nach einem miserablen Saisonstart zuletzt aber ebenfalls Aufwärtstendenz gezeigt.
Keine Probleme bekunden die beiden anderen Spengler-Cup-Klubs. Der HC Davos spielt in der Schweiz seit Saisonbeginn an der Spitze mit und belegt gegenwärtig mit zwei Zähler Rückstand auf den Leader Bern hinter Genf den dritten Platz. In Russland ist der HC Salavat Yulaev weiterhin das Mass aller Dinge. Bereits 56 Punkte hat der Tabellenführer aus Ufa in 24 Begegnungen geholt, drei mehr als der erste Verfolger St. Petersburg.
Bernhard Camenisch